Grüne wollen Sex auf Rezept für Schwerkranke

Steuergeld für Sex auf Rezept – Der Vorstoß der Grünen, Sex-Dienstleistungen für Pflegebedürftige öffentlich zu bezuschussen, stößt bundesweit auf breite Ablehnung!
Der Vorschlag ist abwegig“, so SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zu BILD: „Wir brauchen keine bezahlte Prostitution in Altersheimen, schon gar nicht auf Rezept. Was wir brauchen, ist mehr Intimität für die Heimbewohner.“

Die Pflege-Sprecherin der Grünen, Elisabeth Scharfenberg (53), hatte in der WELT am SONNTAG angeregt, dass Städte und Gemeinden „Sexualassistenzen“ für Pflegebedürftige und Schwerkranke bezahlen: „Die Kommune könnte über entsprechende Angebote vor Ort beraten oder Zuschüsse gewähren“, so Scharfenberg.

Generell gilt: Leistungen zur Steigerung der Lebensqualität sind als Kassenleistung gesetzlich ausgeschlossen. Dazu zählt z.B. das Potenzmittel Viagra, sofern es nicht im Einzelfall medizinisch notwendig ist.

Auch von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer – selbst Grüner – kommt laute Kritik: „Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln? Dieser Jahresanfang ist zum Haare raufen“, schrieb der grüne Rathauschef am Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite.

Boris Palmer : Warum immer in Wahljahren solche Abenteuer?
Halo Saibold dachte 1998 über Urlaubsflugrestriktionen nach. Der Veggie-Day, Unisextoiletten und die Padöphilie-Vorwürfe waren auch solche Gassenhauer. Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln? Dieser Jahresanfang ist zum Haare raufen.

Gott seid dank ist morgen wieder Gemeinderat in Tübingen. Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass da im Moment niemand meint, wir bräuchten jetzt dringend die Möglichkeit, für unsere Altenheime Anträge auf Sexualassistenz zu stellen. https://www.facebook.com/ob.boris.palmer/posts/1381613461878182

Als „menschenverachtend“ bezeichnet der Pflegeexperte Wilhelm Frieling-Sonnenberg (Hochschule Nordhausen) öffentlich geförderte Prostitution für Heimbewohner: Dabei gehe es „allenfalls darum, Menschen durch sexuellen Druckabbau wieder funktionsfähig“ zu machen. In der CDU hieß es, der Staat dürfe nicht „zum Luden“ werden.

In den Niederlanden bekommen Pflegebedürftige Sex auf Rezept, wenn sie finanziell bedürftig und nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu befriedigen.

http://www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/sollen-kassen-bald-sex-auf-rezept-zahlen-49654990.bild.html

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derperfektekoch Verfasst von: